Wir sind mal für 2 Wochen nach Madeira gesegelt, um auch mal was "Anderes" zu sehen;-) ...

Wir lernen zunächst zwei Seiten von Madeira kennen:

 

Als wir iim Hafen des Resorts Quinta Do Lorde ankommen, sind wir etwas deprimiert :-( Das Resort ist zu; das wussten wir. Aber auch alle Zugänge zum Ufer mit den Kies- oder  Steinstränden sind mit Flatterband abgesperrt! Es gibt Kaum Leben im Hafen; die einzigste Bar schliest um 18 Uhr. Der kleine Supermarkt hat von 10 - 14 Uhr geöffnet. Ein deutscher Segler ist bewohnt und uns gegenüber liegt ein 46 Fussboot ohne Mast ... aber mit 10 Leuten drauf aus ...POLEN! Na, das kann ja ... wird es aber nicht. Sie müssen zwar erst ihre Sprache zum Grüssen finden, sind dann aber nett und erstaunlich leise. Sowohl die deutschen, als auch die Polen sind nach wenigen Tagen weg und wir zunächst alleine hier ...

Die zweite Seite ist auch nicht besser. Als wir unsere ersten Erkundungen mit dem Mietauto unternehmen, stellen wir fest: viel zu viele Autos sind hier unterwegs (braucht man hier aber!) und es ist (mir zu) viel Betrieb. So viele Menschen an einem Ort bin ich nicht mehr gewohnt.

Immerhin haben wir mit Machico einen netten Ort gefunden, wo wir evtl einen Liegeplatz bekommen können ...

 

 

 

Nach 2 1/2 Tagen ist Madeira (noch) enttäuschend. Wir hoffen auf die dritte Seite mit den Wanderungen und sonstigen Erkundungen.

 

So, nach einer Woche ... ist es auch nicht viel besser :-(( Lediglich eine einzige zweistündige Wanderung konnten wir bisher verbuchen, sowie eine Erkundungstour an der Südküste entlang. Ansonsten sind wir viel zu sehr damit beschäftigt, wo wir hin wollen. IM hafen von Quinta Do Lorde fegen – besonders nachts  -  heftige Fallböen über die My Way. Das ungesunde Schlafen macht uns mürbe.

 

Wir haben die Häfen Funchal und Calheta erkundet, aber da wollen wir eigentlich erst das nächste Mal hin. Machico ist immer noch Wunschhafen, hat aber auch weiterhin keinen Platz. Immerhin sehen wir dort ein ungewohntes aber sehr schönes Feuerwerk - nicht mit Raketen, sondern mit in die Hänge installierten Feuertöpfen, die von Weitem betrachtet, dann diverse Schiffsnachbildungen darstellen.

Dann gibt es endlich einen Platz in Machico, aber der Wind in QdL hat deutlich nachgelassen und wir uns mit dem Hafen nun abgefunden. Ausserdem haben wir eine sehr nette Familie als Nachbarn bekommen.  Jetzt bleiben wir die restlichen Tage auch noch hier.

 

Damit ist der Weg frei, die Schönheiten Madeiras zu erkunden:

Levada Do Rei - schaffen wir erst im zweiten Anlauf, weil 1 Tag wegen Autopanne draufgeht. Mann, was sind wir platt!

 

 

 

 

Beim Versuch, den Reifen zu wechseln, bricht erst eine Schraube ab und Dank freundlicher Hilfe eines Portugiesen die Nächste :-(( Wir warten 3 Stunden, bis der Vermietr uns abholt und wir einen anderen Panda (nie wieder!!!) bekommen.

 

Also, Levada Do Rei - Levada´s sind Wasserkanäle an denen ein schmaler Weg entlang läuft.

Quaimadas

Südküstentour

Nordküstentour

und das Highlight des diesmaligen Madeirabesuchs:

 

Bergtour Ribeiro !

Zurück in Porto Santo hat sich Einiges verändert: Zwar bekommen wir "unseren" Platz wieder, aber es sind viele neue Segler hinzugekommen, die das "Bild" und die Athmosphäre verändern - nicht unbedingt schlechter, aber halt anders ... Ausserdem ist die Ferienzeit vorbei womit weniger Touristen hier sind ... was uns aber nicht weiter stört ;-))

Aber schlimmer, mit den Touristen ist auch das schöne Wetter weg :-((

Es wird zunehmend wolkiger und es fällt gelegentlich sogar Regen! So was wollen wir nicht!!

 

Maria hat Geburtstag, was Anlass für ein kleines Konzert gibt:-))

Das klappt super; also planen wir ein Weiteres im Hafen und begehen den Fehler, dort um Erlaubnis zufragen. Die Antwort ist natürlich NEIN, 30 Leute und Corona, das geht nicht!

Vom Club Navalle bekommen wir dann aber doch die Erlaubnis mit Auflagen, die aber niemand kontrolliert (noch nicht mal die Polizei direkt gegenüber!).

Das macht allen irre viel Spaß, ist aber zugleich auch das letzte Konzert, da es für Helga und mich nun genug ist mit Porto Santo. Wir sind nun fast 3 Monate hier und sind mit den Erkundungen durch. Zudem schlägt das Wetter zunehmend auf`s Gemüt!